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Französisch-Togoland

Französisch-Togoland (französisch: Togoland français) war ein im Gefolge des Ersten Weltkrieges entstandenes französisches Mandatsgebiet des Völkerbundes bzw. der Vereinten Nationen in Westafrika. 1960 entstand aus diesem Gebiet die moderne Republik Togo.

Am 26. August 1914, unmittelbar nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, rückten britische und französische Truppen in die Deutsche KolonieTogo ein. Nach fünf Tagen kapitulierte die deutsche Polizeitruppe, die hier stationiert war. 1916 wurde Togo in eine britische und eine französische Verwaltungszone aufgeteilt und nach Kriegsende formal zu einem Mandatsgebiet des gerade gegründeten Völkerbundes erklärt, das aber aus verwaltungstechnischen Gründen in einen britischen und einen französischen Teil geteilt blieb. Der französische Teil war erheblich größer (etwa 2/3 der ursprünglichen Kolonie) und umfasste das gesamte Küstengebiet sowie das Eisenbahnnetz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden beide Teile zu Treuhandgebieten der Nachfolgeorganisation des Völkerbundes, also der Vereinten Nationen erklärt, ohne dass sich an der geteilten Verwaltung etwas änderte.

1956 wurde Französisch-Togoland zu einer autonomen Republik innerhalb der Union française, verblieb aber unter UN-Treuhandverwaltung.

Am 27. April 1960 löste Französisch-Togoland seine verfassungsmäßigen Bindungen an Frankreich, entledigte sich seines UN-Treuhandstatus und wurde mit einer provisorischen Verfassung unter dem Präsidenten Olympio unabhängig.

File:Togo FalkOberdorf.jpg

Der Westteil von Deutsch-Togo wurde 1919 faktisch Teil der britischen Kolonie Goldküste


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis