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Sukhothai (Königreich)

Sukhothai (Sanskrit Sukhodaya, „großes Wohlbehagen bewirkend“) war ein Königreich der Thai, das vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts bestand. Sein Zentrum lag im nördlichen Chao-Phraya-Becken, am Übergang der heutigen Zentral- zur Nordregion Thailands. Auf seinem Höhepunkt (um 1300) umfasste das Einflussgebiet Sukhothais weite Teile des heutigen Thailands und einzelne Orte in Laos und Myanmar.

Sukhothai wird von den zeitgenössischen Thai als das erste thailändische Königreich angesehen. Wesentliche Grundlagen der thailändischen Kultur und Religion, Staats- und Gesellschaftsordnung entstanden in dieser Zeit. Die seit mehreren Jahrzehnten im Geschichtspark Sukhothai wieder zugänglichen Ruinen der alten Königsstadt bedeuten nicht nur vergangene politische, sondern gerade auch kulturelle und geistige Größe.

Die Sukhothai-Periode (13. und 14. Jahrhundert) wird als ein erster Höhepunkt in der thailändischen Kunstgeschichte angesehen. Die Buddhabildnisse aus dieser Phase gelten vielen als die schönsten und reizvollsten in Thailand.

Bedeutende Zeugnisse aus dem Königreich Sukhothai finden sich außer in der alten Hauptstadt auch in den Geschichtsparks von Si Satchanalai und Kamphaeng Phet. Gemeinsam zählen sie seit 1991 zum Weltkulturerbe der UNESCO

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/51/Sukhothai.jpg/640px-Sukhothai.jpg
Buddhastatuen und Ruinen im Geschichtspark Sukhothai
File:Southeast Asian history - 13th century.png
Ungefähre Ausdehnung von Sukhothais Einflussbereichs und dessen Nachbarstaaten Ende des 13. Jahrhunderts

 


Siehe auch

Weblinks

Quellen

Bildernachweis