Die Mongolei (mongolisch Монгол Улс / Mongol Uls / mongɣol ulus, wörtlich: „Mongolischer Staat“), zwischen Zentral-, Nord- und Ostasien gelegen, ist nach Kasachstan der flächenmäßig zweitgrößte Binnenstaat der Welt. Sie hat nur zwei Nachbarn, Russland im Norden und die Volksrepublik China im Süden. Das Land, viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, wird lediglich von 2,75 Millionen Einwohnern bewohnt und ist somit der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Welt. Das Land ist aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit und seines Klimas kaum für Ackerbau geeignet, hauptsächlich wird nomadische Viehwirtschaft betrieben. Seine größte Stadt ist die Hauptstadt Ulaanbaatar, in der ein Drittel der ganzen Landesbevölkerung wohnt.
In älteren Atlanten findet sich noch der Name Äußere Mongolei (im Unterschied zur Inneren Mongolei, die als Autonomes Gebiet zur Volksrepublik China gehört). Bis zur Verfassungsänderung im Juli 1992 trug die Mongolei den Namen Mongolische Volksrepublik.
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